Nun mal alles auf Anfang...
Erzählte ich Ihnen eigentlich schon einmal von meiner Antipathie gegenüber W-Lan etwas? Ich bin sicher, das habe ich. Wenn nicht, ich nehme Sie gerne noch einmal mit auf meine ganz persönliche Wandertour der geistigen Reinigung...
Ich lebe inzwischen seit knapp Monat im hohen Norden unserer schönen Republik. Küste und Meer, das ist schon immer mir die liebste Umgebung gewesen und da alle Fischköppe von Natur aus maulfaule Einzelgänger ohne Bindungsdrang sind, passe ich wunderbar in diese trübselige Welt hinein. Die Stadt präsentiert mich wie jede Uni-Stadt lebendig und facettenreich, wobei ich das meiste nur interessiert abnicken kann. Alkohol und Party? Weder für das eine noch das andere bin ich zu haben, weshalb ich bei den Gesellschaftswissenschaftlern recht schnell als langweilig verschrienen war. Nun, es hätte schlimme kommen können...Jura...oder gar Medizin.
Der Umzug in ein günstiges Zimmer, das meine finanziellen Rammen gerade nicht zu sprengen droht, brachte aber auch eine unschöne Wahrheit endlich vollends ans Tageslicht. Kein, und ich wiederhole und betone es, kein W-Lan kann die gute alte Strippe ersetzten. Ich lebe in einem Haus wo drei Router das Netzwerksignal abgeben...einer müsste theoretisch ausreichen...doch es tun nicht einmal die drei. Jackpot, das man sich das permanent miese Signal auch noch mit knapp 15 anderen Leuten teilen muss.
Gerade in einer Zeit, wo das Netz die einzige Verbindung zu den wenigen ist, die ich vermisse. Grundsätzlich ist man dann alle 20 bis 30 Minuten damit beschäftigt, irgendwie das Signal wieder zu stabilisieren oder neu einzufangen. Nervig, mehr als das.
Wenigsten geht die Heizung, allerdings ist das Klo auf meiner Etage seit 3 Wochen nicht betriebsbereit. Auch toll.
Ne Hausordnung wurde mir zwar versprochen, aber auch ein Ersatzschlüssel für mein Zimmer...nun, ich will mich nicht beklagen, für die Lage ist der Preis ungeschlagen. Und die Leute sind bisher neutral bis nett.
Das Studium ist spannend wie eh und je. Die geistige Großhirnrinde mal wieder durchzukneten macht unglaublich Spaß und Hunger auf mehr. Allerdings fehlen mir für die gegenseitigen Massagestunden leider noch die Partner. Vielleicht finden sich da ja noch Gelegenheit und Verbündete.
Ansonsten ist in Sachen VL einiges geschehen. Zurück also zum Thema des Blogs, werter Leser. Sie ahnen sicher schon, Umbruch über das Neue zurück zum Alten.
Wenn der Mensch aus seiner Vergangenheit nichts lernen kann, damit also defacto zur Wiederholung seiner Fehler verdammt ist, warum sollte man sich dann noch die Mühe machen, über Vergangenes nachzudenken?
So, oder so ähnlich defusé erlebe ich im Moment meine wowische Wiedergeburt. Jedoch unter anderen Gesichtspunkten, als das manch einer denken würde.
Ich ließ die Gardh en Teliad endgültig hinter mir. Nichts verband mich noch mit der Gilde außer fernen Erinnerungen längst vergangener Zeiten. Die Gilde wurde mäßig erfolgreich und erstickte diesen Erfolg gleich, wie sie es immer tat, in dem man sich irgendwie in Krisendebatten und Kleinkram verstrickte. Wie genau es immer wieder dazu kommt, kann ich selbst nicht sagen, jedoch scheint auffällig, das den Gets es immer an Beständigkeit und Konstanz fehlte, wenn sich zarte Fortschritt im PvE-Bereich einstellten. Dann ist es auch Zeit, das man gerade frisch ausgerüstete Leute an andere Gilden verliert. Wenn es eine Niggergilde gibt auf Kel, die anderen Großgilden ihre seelenlosen Mitläuferschweine ausrüstete, dann ist es wohl Get. Und ganz ehrlich, ich trete nur all zu gerne jedem dahergelaufenen Mikropenis von falschzüngiger Ringelnatter in seinen eierlosen Schritt, der sich durch uns zu seinem Bewerbungsequip verhelfen ließ.
Mich kümmerte mich das alles aber im Großen und Ganzen nur noch am Rande. Die Priesterin zu leveln war am Ende so aufregend wie ein Wochenende in einem kaputten Fahrstuhl zu verbringen. Man drückt immer wieder dieselben Tasten und außer Lichterspiel verändert sich kaum was.
Hier und da einige Twinks, insgesamt aber nichts Weltbewegendes.
Während Eps und Simba an ihren PvP-Zielen schraubten, gammelte ich ohne Antrieb im Fahrwasser der Gets. Schnitt...
Der WoWquit folgte, als ich endlich die Zusage für mein neues Studium bekam. Nun war der lang ersehnte Tag gekommen und ich kehrte WoW und der Gilde den Rücken.
Damit defacto auch Brainlag, dem anderen Blog, auf dem ich unregelmäßig schrieb. Dieser hat sich ohnehin zu etwas sehr eigenständigem entwickelt, so dass ich da auch gar nicht mehr rein gepasst hätte. Vielleicht einige bissige Randkommentare, das wird man sehen. Brauchen kann man mich dort wenig.
Dann, endlich, legte ich einen neuen Maßstab an mein virtuelles Leben. Die Hellgate-Beta schlug auf meinem Rechner auf. Ich darf nicht darüber schreiben...tja, werter Leser. Sie könnten mir nun Fragen stellen und ich könnte mit Heiß oder Kalt antworten...aber Sie reden ja nicht mit mir...
Antonidas ist mein neues Zuhause. Obwohl ich nichts von den Kuschelservern halte und gerade als Schurke dort ehr das PvP zurückwünschen werde, ist es genau die richtige Umgebung für mein neues biomechanisches Ethnologieprojekt.
Einer meiner engsten Vertrauten hält inzwischen auch über WoW den Kontakt mit mir. Ich finde das gerade zu wunderbar und habe mich auch gleich für die Sache opfern wollen.
Paladin...Holy...Human...es geht nicht unspannender...nicht langweiliger...es ging nicht über Level 19...
Nun, Schurke liegt mir da doch mehr und ich kann ruhigen Gewissens Zwerg bleiben. Mein Partner spielt Druide. Erst Resto, jetzt Feral. Viel Zeit und viel Geduld sind noch nötig, um ihn durch die für ihn völlig fremde Welt zu führen, wobei er strafverschärfend von RPGs kaum etwas versteht. Nicht einmal MMOs, solch Luxus erwarte ich gar nicht. Nein, er ist aus der guten alten Konsolen-BeatemUp-Welt, einer von jener Sorte, die ihre Niederlagen auf die Controller schieben, von wegen die Steuerung würde nicht richtig reagieren.
Allerdings habe ich nicht nur ihn an meiner Seite. Zwei weitere gute Freunde sind mit von der Partie. Nur noch ein Platz und wir haben eine gute Combo. Ich strebe sie als mein festes PvE-Instanzenteam an. Vielleicht kann ich dann auch endlich einmal alle Instanzen von Bc sehen. Nett wäre es ja.
Update:
Ich bin zu den Gets zurückgekehrt, vorläufig. Aus zwei Gründen. Erstens: Der große Patch in WoW wird die Hunter stärken, was die Arena anbetrifft. Da ich nicht noch einmal einen Hunter hoch spielen will, dachte ich, das es ganz gut es, Helmjot zu reaktivieren. Zeitlich habe ich eh nicht mehr Zeit als sonst und wirklich mehr Arena-PvP werde ich deswegen auch nicht machen können, weil mir bald 3 neue Skills zur Verfügung stehen, aber BG-technisch geht da vielleicht mehr. Außerdem schulde ich einem alten Gildenkollegen noch etwa 1000 Runenstoffe.
Die Chance, bei dem nächsten Addon wieder mitzuspielen und neues zu entdecken, das will man ja auch nicht außer acht lassen, denn leveln, das hat mir immer noch am meisten Spaß gemacht.
Zweitens: Das Gildengefühl fehlt einem immer wieder. Am Besten, wenn einem der Schrott um die Ohren fliegt, möchte man sich manchmal hirnfrei und gedankenlos dem Trashtalk der Gilde hingeben. Nennen Sie mich ruhig inkonsequent, werter Leser. Das ist eine meiner ausgeprägtesten Eigenschaften.
Ansonsten ist nicht mehr viel zu erzählen. Nur eines noch am Ende. Ich bin wieder da und das Gefühl ist bisher nicht unangenehm.
Ich lebe inzwischen seit knapp Monat im hohen Norden unserer schönen Republik. Küste und Meer, das ist schon immer mir die liebste Umgebung gewesen und da alle Fischköppe von Natur aus maulfaule Einzelgänger ohne Bindungsdrang sind, passe ich wunderbar in diese trübselige Welt hinein. Die Stadt präsentiert mich wie jede Uni-Stadt lebendig und facettenreich, wobei ich das meiste nur interessiert abnicken kann. Alkohol und Party? Weder für das eine noch das andere bin ich zu haben, weshalb ich bei den Gesellschaftswissenschaftlern recht schnell als langweilig verschrienen war. Nun, es hätte schlimme kommen können...Jura...oder gar Medizin.
Der Umzug in ein günstiges Zimmer, das meine finanziellen Rammen gerade nicht zu sprengen droht, brachte aber auch eine unschöne Wahrheit endlich vollends ans Tageslicht. Kein, und ich wiederhole und betone es, kein W-Lan kann die gute alte Strippe ersetzten. Ich lebe in einem Haus wo drei Router das Netzwerksignal abgeben...einer müsste theoretisch ausreichen...doch es tun nicht einmal die drei. Jackpot, das man sich das permanent miese Signal auch noch mit knapp 15 anderen Leuten teilen muss.
Gerade in einer Zeit, wo das Netz die einzige Verbindung zu den wenigen ist, die ich vermisse. Grundsätzlich ist man dann alle 20 bis 30 Minuten damit beschäftigt, irgendwie das Signal wieder zu stabilisieren oder neu einzufangen. Nervig, mehr als das.
Wenigsten geht die Heizung, allerdings ist das Klo auf meiner Etage seit 3 Wochen nicht betriebsbereit. Auch toll.
Ne Hausordnung wurde mir zwar versprochen, aber auch ein Ersatzschlüssel für mein Zimmer...nun, ich will mich nicht beklagen, für die Lage ist der Preis ungeschlagen. Und die Leute sind bisher neutral bis nett.
Das Studium ist spannend wie eh und je. Die geistige Großhirnrinde mal wieder durchzukneten macht unglaublich Spaß und Hunger auf mehr. Allerdings fehlen mir für die gegenseitigen Massagestunden leider noch die Partner. Vielleicht finden sich da ja noch Gelegenheit und Verbündete.
Ansonsten ist in Sachen VL einiges geschehen. Zurück also zum Thema des Blogs, werter Leser. Sie ahnen sicher schon, Umbruch über das Neue zurück zum Alten.
Wenn der Mensch aus seiner Vergangenheit nichts lernen kann, damit also defacto zur Wiederholung seiner Fehler verdammt ist, warum sollte man sich dann noch die Mühe machen, über Vergangenes nachzudenken?
So, oder so ähnlich defusé erlebe ich im Moment meine wowische Wiedergeburt. Jedoch unter anderen Gesichtspunkten, als das manch einer denken würde.
Ich ließ die Gardh en Teliad endgültig hinter mir. Nichts verband mich noch mit der Gilde außer fernen Erinnerungen längst vergangener Zeiten. Die Gilde wurde mäßig erfolgreich und erstickte diesen Erfolg gleich, wie sie es immer tat, in dem man sich irgendwie in Krisendebatten und Kleinkram verstrickte. Wie genau es immer wieder dazu kommt, kann ich selbst nicht sagen, jedoch scheint auffällig, das den Gets es immer an Beständigkeit und Konstanz fehlte, wenn sich zarte Fortschritt im PvE-Bereich einstellten. Dann ist es auch Zeit, das man gerade frisch ausgerüstete Leute an andere Gilden verliert. Wenn es eine Niggergilde gibt auf Kel, die anderen Großgilden ihre seelenlosen Mitläuferschweine ausrüstete, dann ist es wohl Get. Und ganz ehrlich, ich trete nur all zu gerne jedem dahergelaufenen Mikropenis von falschzüngiger Ringelnatter in seinen eierlosen Schritt, der sich durch uns zu seinem Bewerbungsequip verhelfen ließ.
Mich kümmerte mich das alles aber im Großen und Ganzen nur noch am Rande. Die Priesterin zu leveln war am Ende so aufregend wie ein Wochenende in einem kaputten Fahrstuhl zu verbringen. Man drückt immer wieder dieselben Tasten und außer Lichterspiel verändert sich kaum was.
Hier und da einige Twinks, insgesamt aber nichts Weltbewegendes.
Während Eps und Simba an ihren PvP-Zielen schraubten, gammelte ich ohne Antrieb im Fahrwasser der Gets. Schnitt...
Der WoWquit folgte, als ich endlich die Zusage für mein neues Studium bekam. Nun war der lang ersehnte Tag gekommen und ich kehrte WoW und der Gilde den Rücken.
Damit defacto auch Brainlag, dem anderen Blog, auf dem ich unregelmäßig schrieb. Dieser hat sich ohnehin zu etwas sehr eigenständigem entwickelt, so dass ich da auch gar nicht mehr rein gepasst hätte. Vielleicht einige bissige Randkommentare, das wird man sehen. Brauchen kann man mich dort wenig.
Dann, endlich, legte ich einen neuen Maßstab an mein virtuelles Leben. Die Hellgate-Beta schlug auf meinem Rechner auf. Ich darf nicht darüber schreiben...tja, werter Leser. Sie könnten mir nun Fragen stellen und ich könnte mit Heiß oder Kalt antworten...aber Sie reden ja nicht mit mir...
Antonidas ist mein neues Zuhause. Obwohl ich nichts von den Kuschelservern halte und gerade als Schurke dort ehr das PvP zurückwünschen werde, ist es genau die richtige Umgebung für mein neues biomechanisches Ethnologieprojekt.
Einer meiner engsten Vertrauten hält inzwischen auch über WoW den Kontakt mit mir. Ich finde das gerade zu wunderbar und habe mich auch gleich für die Sache opfern wollen.
Paladin...Holy...Human...es geht nicht unspannender...nicht langweiliger...es ging nicht über Level 19...
Nun, Schurke liegt mir da doch mehr und ich kann ruhigen Gewissens Zwerg bleiben. Mein Partner spielt Druide. Erst Resto, jetzt Feral. Viel Zeit und viel Geduld sind noch nötig, um ihn durch die für ihn völlig fremde Welt zu führen, wobei er strafverschärfend von RPGs kaum etwas versteht. Nicht einmal MMOs, solch Luxus erwarte ich gar nicht. Nein, er ist aus der guten alten Konsolen-BeatemUp-Welt, einer von jener Sorte, die ihre Niederlagen auf die Controller schieben, von wegen die Steuerung würde nicht richtig reagieren.
Allerdings habe ich nicht nur ihn an meiner Seite. Zwei weitere gute Freunde sind mit von der Partie. Nur noch ein Platz und wir haben eine gute Combo. Ich strebe sie als mein festes PvE-Instanzenteam an. Vielleicht kann ich dann auch endlich einmal alle Instanzen von Bc sehen. Nett wäre es ja.
Update:
Ich bin zu den Gets zurückgekehrt, vorläufig. Aus zwei Gründen. Erstens: Der große Patch in WoW wird die Hunter stärken, was die Arena anbetrifft. Da ich nicht noch einmal einen Hunter hoch spielen will, dachte ich, das es ganz gut es, Helmjot zu reaktivieren. Zeitlich habe ich eh nicht mehr Zeit als sonst und wirklich mehr Arena-PvP werde ich deswegen auch nicht machen können, weil mir bald 3 neue Skills zur Verfügung stehen, aber BG-technisch geht da vielleicht mehr. Außerdem schulde ich einem alten Gildenkollegen noch etwa 1000 Runenstoffe.
Die Chance, bei dem nächsten Addon wieder mitzuspielen und neues zu entdecken, das will man ja auch nicht außer acht lassen, denn leveln, das hat mir immer noch am meisten Spaß gemacht.
Zweitens: Das Gildengefühl fehlt einem immer wieder. Am Besten, wenn einem der Schrott um die Ohren fliegt, möchte man sich manchmal hirnfrei und gedankenlos dem Trashtalk der Gilde hingeben. Nennen Sie mich ruhig inkonsequent, werter Leser. Das ist eine meiner ausgeprägtesten Eigenschaften.
Ansonsten ist nicht mehr viel zu erzählen. Nur eines noch am Ende. Ich bin wieder da und das Gefühl ist bisher nicht unangenehm.
Moltenmind - Do, 25. Okt, 22:30