<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://moltenmind.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://moltenmind.twoday.net/">
    <title>Funkenflug (VL vs. RL) : Rubrik:Ego</title>
    <link>http://moltenmind.twoday.net/</link>
    <description>VL vs. RL</description>
    <dc:publisher>Moltenmind</dc:publisher>
    <dc:creator>Moltenmind</dc:creator>
    <dc:date>2008-09-05T15:50:57Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/icon.gif" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://moltenmind.twoday.net/stories/5171544/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://moltenmind.twoday.net/stories/5055929/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://moltenmind.twoday.net/stories/4574287/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://moltenmind.twoday.net/stories/4537797/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://moltenmind.twoday.net/stories/3831028/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://moltenmind.twoday.net/stories/3820227/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/icon.gif">
    <title>Funkenflug</title>
    <url>http://static.twoday.net/icon.gif</url>
    <link>http://moltenmind.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://moltenmind.twoday.net/stories/5171544/">
    <title>Es endet...</title>
    <link>http://moltenmind.twoday.net/stories/5171544/</link>
    <description>...bald. So oder so.</description>
    <dc:creator>Moltenmind</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://moltenmind.twoday.net/topics/Ego&quot;&gt;Ego&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Moltenmind</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-05T15:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://moltenmind.twoday.net/stories/5055929/">
    <title>Bis zum bitterem Ende...</title>
    <link>http://moltenmind.twoday.net/stories/5055929/</link>
    <description>Grüße, werter Leser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obgleich mein Blog schon längst Sie nicht mehr erreichen wird, denke ich, hat er es dennoch verdient, das ich ihn mit einer kurzen Grabrede zur wohlverdienten Ruhestätte trage. Denn nun, da ich gänzlich dem widerlich sinnentleertem Dienste in staatlicher Geburtsschuld verfangen bin und die letzten 3 Monate auf der schnöden Insel Rügen ableiste, werde ich nicht mehr in der Lage sein, auch nur einen Satz mehr zu Papier zu bringen, der sich nicht um das Beenden des Schaffens an sich zirkelt. Gar nicht mal die Zeit, sondern der mentale Elan fehlt mir. Rügen, der Dienst dort und das wofür er und meine Arbeit damit steht, all das ist derart widersinnig, das man alle Kraft benötigt, sein letztes bisschen Restverstand zusammenzufalten und tief einzuschließen, dort wo die gierigen Finger der Banalität und der Tristes nicht an ihn zu langen vermögen&lt;br /&gt;
Mit einem Satz? Ich habe es satt, Arbeit für einen Hungerlohn zu vollbringen und selbige noch mit Füßen der Nutzlosigkeit getreten zu sehen. Wohin mit all der Kraft die einem Menschen inne ruht, wenn sie überhäuft wird mit derartigem StumpfsinnIhr Bürokraten da draußen, hört meinen Schwurich bremse für keinen von euch, schafft ihr nicht endlich diese moralinübersäuerte Maskerade ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In WoW tut sich nichts. Ich level ziellos Charaktere auf Maximalstufe und lege sie danach zu den Akten. Warten auf Warwenn es kommt. Warten auf Diablo3...bis es kommt. Warten das ich Hellgate vergesseFlagship vergisst sich gerade selbst, also stehen die Chancen gut.&lt;br /&gt;
Bis Ende Oktober, werter Leser, wenn mein Leben wieder mit Emotionen und kreativem Empfindungen sich anzufüllen beginnt. Solange heißt es, funktionieren. Nicht weniger</description>
    <dc:creator>Moltenmind</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://moltenmind.twoday.net/topics/Ego&quot;&gt;Ego&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Moltenmind</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-13T00:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://moltenmind.twoday.net/stories/4574287/">
    <title>Frohes Neues Jahr</title>
    <link>http://moltenmind.twoday.net/stories/4574287/</link>
    <description>Was soll man sagen, werter Leser. Hurra, ein weiteres Mal ist die blaue Kugel rum und wir druften dabei sein. Mir wird nicht wirklich feierlich zumute, bei diesem Gedanken, aber das ist an anderer Stelle zu erörtern. Ich werde nun mit meiner Frau Puzzeln und mir überlegen, wie ich die nächste Voodoopuppe anziehen soll.</description>
    <dc:creator>Moltenmind</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://moltenmind.twoday.net/topics/Ego&quot;&gt;Ego&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Moltenmind</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-31T23:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://moltenmind.twoday.net/stories/4537797/">
    <title>Endlich wieder Internet...</title>
    <link>http://moltenmind.twoday.net/stories/4537797/</link>
    <description>Ich grüße Sie erneut, werter Leser. Nach langer Pause schreibe ich nun wieder. Der folgende Text entstand in meiner Internetlosen Zeit. Viel Spaß, wenn Sie an sowas Spaß finden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie enden wollende Einöde, gepaart mit dem absoluten Stress von begriffsstutzigen Behörden und maulfaulen Beamtenstatisten, die statt Hirn und Herz einen Vorschriftenkatalog implantiert bekommen haben? Ist dies der 4. oder der 5. Kreis der Hölle, was meinen Sie, werter Leser? &lt;br /&gt;
Ob Dante in unserer heutigen Zeit nicht gar über die schreckliche Sinnlosigkeit mancher Aufgaben gleich zwei bis drei Kreise dran gehängt hätte; ich wage die Behauptung, er hätte stilvoll und klassisch gleich zum Schierling gegriffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Zeiten regen einen die Kleinigkeiten auf, weil die üblen Dämonen einen nicht mehr mit Schrecken zu geißeln vermögen. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
Nie enden wollende EinödeMein Word-Program kennt das Wort Ödnis nichtIch weiche daher schon relativ genervt auf Einöde aus. Das ist quer, geht im Lesefluss runter wie ein Schuhkarton und klingt gestelztund soll dann auch noch falsch sein! &lt;br /&gt;
Einöden bietet mir der grüne Sabotagekringel unter Einöde als Korrekturvorschlag anWas zur Hölle?&lt;br /&gt;
Werter Leser, sicher sind auch Sie eifriger Leser der Zwiebelfisch-Kolumne und haben alle drei Versionen von Der Genitiv ist dem Dativ sein Tod im Schrank stehen. Sind Sie das? Haben Sie das grammatikalische Weisensteinrollen auf Partys auch zu Ihrem neuen Jagdsport auserkoren? Ja? Wenn Sie es nicht getan haben sollten, ignorieren Sie bitte meinen Wutausbruch über derlei Trendverbrechen im sozialen Gesellschaftskampf: Ich bin viel clever wie du bist! &lt;br /&gt;
Vielleicht gehören Sie aber doch dazu. Vielleicht sogar zu den Extremgroßwildjägerprofis, die die Paperback-serie dieser Klugscheißerbibeln schon in die Innenseiten Ihrer Jacketts haben einnähen lassen &lt;br /&gt;
Ist dem also so, dann schreiben Sie es ruhig in die Comments. Sagen Sie mir, was ich falsch gemacht habe, als ich schrieb Nie enden wollende Einöde und warum da Einöden hingehört. Bitte, keine Scheu. &lt;br /&gt;
Warum ich so freimütig Sie dieses, in meinen Augen, Menschenverbrechens in der Kategorie Klugschwätzerei verdächtige? Weil inzwischen jeder dahergelaufene Depp mit toten Augen und falschem Grinsen mir erzählt, wie Sprache zu funktionieren hat. Entschuldigen Sie, dass ich Deutsch auf Lehramt studiere und es leid bin, alles einfach hinzunehmen, was mir die deutsche Grammatik / Orthographie zuweilen zumuten möchte. &lt;br /&gt;
Ich denke inzwischen schon beinahe, dass dieser Berufsweg doch nicht ganz der richtige für mich sein kann, wenn er einem beigebracht wird, als würde man Pathologie an verstorbenen Heiligen lernen. Angucken, aber nicht schneiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einen, welche sich in der Historie der deutschen Sprache auf und ab tummeln, schwingen sich lustvoll von Liane zu Liane, denn Sie gehen durch die Welt, in der mit dem historisch abgesichertem Doppelboden kein Absturz vor den Studenten passieren kann, weil es entweder: nicht nachweisbar ist, was Sie faseln und damit als die einzige Wahrheit vorgetragen werden sollte. nämlich die eigene; oder weil es faktisch nachgewiesen ist und damit ohne Wenn und Aber unangetastet bleiben muss. Was ein Schachtelsatz, allerdings hört er inhaltlich einfach auf, wenn Sie erkennen, wann, wo und warum, bekommen Sie von mir einen Duden geschickt. Handsigniert. Versprochen. &lt;br /&gt;
Die Anderen, welche sich nicht auf Unwägbarkeiten verlassen können, was Sie zu philosophischen Turmsprüngen Marke eingedrehter Rittberger in dreifacher Schraube veranlassen könnte, sind pedantische, übellaunige, misanthropische Kotzbrocken. Sie tragen das WÖRTERBUCH wie eine Bibel vor sich her, als würden aus dem Buchrücken alle Kritiker in gleißendem Feuer der Unantastbarkeit zu Asche versengt und Sie gleichsam als Schild vor jedwedem Zeichen an menschlichem Makel abdecken. Und da spreche ich noch nicht einmal vom Duden, nein. Das ist Laienkram und kostet unter 40 Euro; damit laufen Sie solchen Leuten besser gar nicht erst unter der hoch erhobenen Nase herum, wollen Sie nicht in den nächsten drei Wochen Ihr Selbstwertgefühl in Jack Daniels reanimieren. Hier sei mir eine Anmerkung gestattet. Ich mag es, dass hochprozentiger Stoff meinen Namen teilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere blockige Einleitungund ich könnte glatt fortfahren, denn Word kennt blockige nicht&lt;br /&gt;
Wenn Sie sagen, ich solle doch einfach die Rechtschreibhilfe ausschalten, dann werden Sie hier vor Tippfehlern und deren ausgewachsene Brüder, die echten orthographischen Overkiller kaum vorankommen. Nicht ohne Lektormachete. &lt;br /&gt;
Also, wir lassen sie an, diesen kleinen vorwitzigen Helfer in der Not. Wenn Sie sich mal ein Werk ganz ohne dieses nervige Sicherheitsnetz anschauen möchten, tippen Sie aus dem Kopf ein Gedicht im Programm Wordpad und jagen dies anschließend wieder durch das Standart-Word. Sie werden unangenehm überrascht seinoder haben Sie eine Zwiebelfisch-Fanclubkarte hinter dem Führerschein in der Brieftasche?&lt;br /&gt;
Ich widerspreche keinem, der mir nachsagt, dass ich ein Problem mit meiner Orthographie habe. Ich leugne nicht, dass ich ohne die Rechtsschreibhilfe einen fehlerfreien Text dieses Formats nicht hinbekäme. Selbst in diesem stecken bestimmt tausende Tippfehler, die ich nicht erkenne. Trotz der Prüfung und ihrer farbigen Kringelliniensoll übrigens auch wieder falsch sein, aber diesmal bemühe ich den Bindestrich nicht, basta! (Anmerkung: Fünf Minuten später habe ich nun den Fehler gefundenohne Prüfung, die war ebenso hilflos.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreibe das hier wie für eine Zeitkapsel. Anders als sonst ist es aber nicht meine Trägheit, sondern der Umstand, dass ich gar kein Internet mehr habe. Null, gar nichts, kein bisschen. &lt;br /&gt;
Ich sagte einst, es wäre angenehmer, statt einer unzuverlässigen Leitung gar keine Leitung zu haben, da wüsste man wenigstens, woran man ist. &lt;br /&gt;
Ich bin voller Reue und nehme diese großspurigen Worte in tiefer Demut zurück. Es ist mehr als lästig, es ist beängstigend quälend. &lt;br /&gt;
Mal abgesehen davon, dass ich das Internet wirklich gebrauchen könnte als Quelle der Information, ich würde selbiges gar nicht sosehr dieses Zweckes missen. Zehn Minuten reichen vollkommen aus, um sich über das Internet über die wichtigsten Tagesthemen zu informieren. Leider vergrößert sich diese Zeitspanne immer mehr, da das selektive Wahrnehmungsvermögen nun auch immer mehr im Internet gefordert ist, wo es beim Fernsehprogramm inzwischen restlos überfordert ist. &lt;br /&gt;
Zu meinem Leidwesen, es gibt bei mir nun wieder einen funktionierenden Fernsehanschluss und meine bessere Hälfte genießt ihre vergaste Nettolebenszeit in wohlig warmer geistiger Nulllinie. Sie ist weder dumm noch zurück geblieben, doch etwas anderes fällt ihr als Beschäftigung halt nicht ein, jetzt wo das Internet flöten ist. Vorher herrschte wenigstens noch jenes Wunderwerk der Kommunikation, Information und Interaktion auf ihrem mentalen Speiseplan der Zerstreuung. Wenn auch nur knapp, das will ich einräumen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hingegen vermisse die Zeit in meinem Leben, als es dieser ewig plappernde, ewig dröhnende, ewig gackernde Zyklop noch in Ketten lag, nur gespeist vom DvD-Player und der Konsole. Da war ich noch der Chef. Ich machte mein Programm. Keine Werbung, keine rassistischen, neokapitalistischen, narzisstischen und Konsumfördernden- und fordernden Lachsackparaden oder Voyeurspielplätze. Römisches Kolosseum, erste Reihe, beste Plätze, bei der Schlacht am sozialen Gesellschaftsbankett und man selber merkt nicht mehr über den Summton, der sich auf das eigene Bewusstsein legt, das man selbst in der Reihe zur Schlachtung stehtoder sitzt, auf der Couch. Fließbänder machen es möglich.&lt;br /&gt;
Kommen Sie mir jetzt bitte nicht mit einem geheucheltem Applaus und einem wütenden Aufschrei nach Revolution. Ich bitte Sie, derlei Geschmacklosigkeiten können wir uns doch inzwischen ersparen. Oder sehen Sie jemanden, der mit Ihnen dagegen vorgehen möchte? Der Zwiebelfisch-Fanclub vielleicht? Klar, das Bildungsbürgertum hatte ja auch schon immer etwas für den gemeinen Pöbel übrig, der sich zu seinen Füßen ringelt. &lt;br /&gt;
Ach und nur das Sie mich recht verstehen, ich selbst würde mir auf einen solchen Kreuzzug auch nicht folgen. Ich glaube nicht an Veränderung, ich glaube an Verdammung durch Wiederholung. Damit bin ich aufgewachsen. Verdammung durch Wiederholung. Raten Sie mal. wer mich dies gelehrt hat. Das Fernsehnprogramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ob ich geistig autonom wäre. Das strebe ich doch gar nicht mehr an. Wozu auch? Wer mit den Vorstellungen vom Untergang der Menschheit und deren Gesellschaft groß gezogen wird  und damit meine ich nicht mein Elternhaus -, wem das kollektive Scheitern des Humanismus und des demokratischen Gedankens in die Großhirnrinde eingebrannt wird, wer daraus Schlüsse zieht, das die Welt nicht am Abgrund steht, sondern schon einige bedeutende Schritte weiter ist, wer fest davon überzeugt ist, das der freie Fall dieser Gesellschaft noch gar nicht richtig an Geschwindigkeit gewonnen hat, der glaubt an keine Revolution mehr.&lt;br /&gt;
Revolutionen bedeuten in dieser Welt nur noch eines, sich einen noch schlimmeren Tyrannen unter zuordnen als dem vorhergehend. Einzig entscheidend ist, auf welcher Seite man dann stehtoder schwimmt, trifft es ehr. Oben oder unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schüler schießen auf Lehrer weil sie das als einzigen verbleibenden Sinn in ihrem Leben erachten. Ich bin mir mehr als unsicher, ob ich wirklich noch diesen Beruf ergreifen möchte, jedenfalls unter den bestehenden Konditionen. Es geht gar nicht so sehr um die Gefahr von Leib und Leben als um die Verachtung, die in einem gärt. Gegen alles, was da draußen vor sich hin stinkt und inzwischen zu hilflos ist, sich selbst aus der betäubenden Umklammerung der vererbten Armut, materiell wie geistiger Natur, zu befreien.&lt;br /&gt;
Vielleicht ist der neue pädagogische Ansatz der, das man der jungen Generation nur beibringen muss, sich hinter den Stoff zu klemmen, damit sie auch mal BMW fahren könnenwenigstens einen, der ihnen und nicht der Bank gehört.&lt;br /&gt;
Motivation durch Bestechung?&lt;br /&gt;
Das Problem ist eine Welt voller aufgeladener Eindrücke von Schön, Reich und Teuer in 15 Sekundenclips die solchem Moralgeschwafel schon lange nicht mehr die Zähne zu zeigen braucht. Ein müdes Lächeln reicht doch schon. Ja, stumm auf die Beweiße verweißen. &lt;br /&gt;
Nachhaltigkeit, auch wenn sie von der anderen Seite des Spiegels hervorbricht, reißt doch niemanden mehr aus seinem Schicksal heraus. Wie sollte auch, hat doch keiner mehr Zeit dafür. &lt;br /&gt;
Malochen gehen für Miete, Benzin und Versicherungen und beten, dass man beim Arzt nicht das zweite Magengeschwür präsentiert bekommt; weil man seit vier Wochen den Dispo nicht mehr schafft und die Nebenkostenabrechung noch nicht im Briefkasten war. Klar wissen die jungen Leute davon, keiner säuft sich in Flatratepartys um den Verstand, weil er keine Probleme hat, jedenfalls nicht in so großer Zahl, wie es die jungen Menschen zur Stunde immer wieder tun. &lt;br /&gt;
Sie sehen es an ihren Eltern. Die schuften immer härter und haben immer weniger. Fangen an zu saufen oder verkriechen sich hinter toten, abgestumpften Minen, die nichts mehr schocken kann, wenn die Nachrichten laufen. Ist doch eh alles Zwecklos, sagen dir solche Augen jeden Morgen, jeden Mittag und jeden Abend am Essenstisch. Kein Wunder, das man immer mehr Zeit mit Anderen verbringen will. Würde ich auch nicht ertragen so was. &lt;br /&gt;
Da muss man ja das Saufen anfangen, das Sammeln von zerstreuenden Momenten, damit man bloß nicht daran erinnert wird, das nach der Schule, mit 17 Jahren ca. das Leben aufhört und die Hölle beginnt. &lt;br /&gt;
Flexibel muss man sein und sich der Wirtschaft anpassen, dafür gilt es alles zu geben, doch nichts wird man dafür zurück erhalten. Erfüllende Jobs finden die wenigstens und wenn doch, dann fressen diese soviel Nettolebenszeit, dass man Hängematte und Zinkeimer für das Pappbüro gleich bei Einstellung mitbringen kann. &lt;br /&gt;
Und die Vernichtung seines eigenen Lebens garantiert nichts mehr. Keine Sicherheit.&lt;br /&gt;
Heute wirst du für 20 Jahre regelmäßiges Einzahlen in die Sozialkasse um deine Beiträge beschissen, nach nur 12 Monaten ohne Arbeit. Egal ob schuld bist oder nicht. Das macht Magengeschwüre. Auch wenn dir die Arbeit Spaß macht. Ob man am Ende von ihr Leben kann, wird dabei noch nicht einmal zur Diskussion gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beneiden sind die jungen Menschen in Indien und China, die momentan an ihrer Zukunft basteln, die am Ende übrigens nicht anders aussehen wird, als die heute in Europa oder den USA, Japan etc. &lt;br /&gt;
Jene, die nämlich dort momentan 12 Stunden am Tag studieren gehen, um dann in der Frittenbude um die Ecke noch mal 6 Stunden zu arbeiten, die machen das in der Gewissheit, das Licht am Ende des Tunnels sein wird, arbeitet man nur hart genug dafür. Da werden momentan kluge Köpfe gebraucht und man zieht sie in einem gnadenlosen Wettbewerb heran, wer zurückbleibt, der sieht seine Zukunft von seinem Fenster aus, am Stadtrand. Da funkeln in der heißen Sonne die Dächer der Wellblechhütten. Entweder man kommt von da oder geht dahin zurück, wenn man nicht den Sprung ins obere Gesellschaftsbild schafft. Und das geht nur über die Bildung. Noch brauch man das Humanmaterial. Aber bald kann es schon vorbei sein, der Markt mit Fachidioten übersättigt. All dieses Wissen motiviert den Menschen in China, Indien und Brasilien. &lt;br /&gt;
In Deutschland ist der Zug dafür abgefahren, für ein Gros an jungen Menschen jedenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Revolutionen beginnen, laut einem klugen Kopf mit verschätztem Menschenbild damit, dass die einen nicht mehr können und die anderen nicht mehr wollen. &lt;br /&gt;
Interessant wäre es für mich, nachzuschlagen, wann und warum genau sich eine Volksmasse gegen ein offensichtlich lebensfeindliches Gesellschaftssystem stellt. Sicher haben viele weise Männer darüber wortreich Ergüsse zu Papier gebracht. &lt;br /&gt;
Ist der Mensch, der Homo Sapiens an sich, etwa die einzige Lebensform, die als Kollektiv agierend, sich gegen so etwas zu wehr setzen kann, also direkt gegen eine von ihm selbst geschaffene Umgebung gewaltsam  oder friedlich aber tiefgreifend- so umzuwälzen, das er sich selbst errettet? Kommt da nur ein einzelner kleiner Zünder als Individuum zu oder gleich mehre oder ist etwa urplötzlich das ganze Kollektiv in Bewegung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Divide et impera heißt hier aber wohl die ultimative Waffe gegen all jene, die da versuchen, dem System bei zu kommen. Der Wohlstand fesselt genauso wie er befreit. Innovativ bist doch nur, wenn du von unten kommst, das war schon immer der neidische Grundtenor auf alle scheinheiligen Propheten, die da draußen rum rennen. Jene, die einem den Weltuntergang vorbeten und dabei noch kräftig Kasse machen, weil nur der Menschen, der sich nicht mehr um Nahrung. Obdach und Arbeit heute her mit Geld gleichzusetzen  sorgen muss, kann sich Gedanken machen über die Welt, ihre Lage und die Lage seines Nachbarn. &lt;br /&gt;
Doch heute wie damals wollen diese Propheten etwas dafür, dass sie einem den Lauf der Dinge schildern, egal in welche Richtung dieser ihrer Meinung nachgeht. &lt;br /&gt;
Denn sie muss ja vermögend bleiben, weil sie sich ansonsten in die Reihen der armen Tölpel einordnen müssten. &lt;br /&gt;
Gerade so Hiphop-NewAge-Prediger oder Ghettohassvandalen gehen mir hier streng auf den Zeiger. Davon das ich Thomas D. hören, wird mein Leben auch nicht besser und wenn ich dem Aufruf von Fettes Brot folgen würde, mich zur Revolution vor der Reichstag stellen würde, was würde passieren, außer das man mich in Handschellen abführte. Nichts. Nur weil ich es noch nicht ausprobiert habe, ist es dadurch weniger wahr? Weniger folgerichtig, wahrscheinlich oder gar gesetzmäßig? In der heutigen Zeit?&lt;br /&gt;
Menschen sind wie Frösche. Aus heißem Wasser springen sie raus, warmes Wasser, das langsam zu kochen beginnt, darin werden sie elendig gedämpft. Weil der Mensch das Verlassen seiner Umwelt, und sei diese noch so latent feindlich, nicht wagen wird. Erst der Knall weckt Menschen auf. Erst dann beginnt er zu Handeln. &lt;br /&gt;
Doch clevere Menschen haben Ohropax erfunden. Fernsehen und Internet sind wohl die Jüngsten. Religion wohl das Älteste. &lt;br /&gt;
So kochen wir also vor uns hin. Witzig, das jene, die an der Herdplatte drehen mitkochen, doch glaube ich fest, das sie wesentlich angenehmer sterben werden als wir. Und den Weg dahin, der wird ohne Zweifel angenehmer sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mhmmirgendwo hab ich den Faden verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest steht, sich selbst aufzugeben, das ist widersinnig. Schulen im überzogenem Selbstmitleid und Egoismus leer zu schießen, ist nur ein Symptom der dauerhaften Zersetzung vom gesellschaftlichen Zusammenleben, es ist meiner Ansicht aber kein Garant dafür, das die Menschheit an sich selbst zu ersticken droht. So was gab es immer und wird es immer geben. Egal wohin sich diese Welt dreht. Ich habe die Menschheit schon aufgeben, als ich noch wählen durfte. Was soll ich also noch wählen? Das kleinere Übel?&lt;br /&gt;
Ich wähle mich einfach selbst als Zentrum meiner Anstrengungen und befriedige nur noch meine Bedürfnisse. Mittelfristig scheint mir dass eine gute Alternative zu sein, bis ich irgendwo ankomme, wo man mir zeigt, dass es mehr Sinn macht, sich für den Rest der Welt einzusetzen. Bisher kreuzte eine solche Erkenntnis noch nicht meinen Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS:&lt;br /&gt;
Werter Leser, falls Sie Anstoß an diesem Text finden oder anderer Meinung sind, dann können Sie mich gerne eines besseren belehren. Darauf wäre ich sogar sehr gespannt. Allerdings, seien Sie auch geduldig mit mir. Ich habe immer noch nicht den Anspruch an mich, das meine Ergüsse irgendwie der Weißheit letzter Schluss sein sollten. Und auf dem Totenbett kann eh alles widerrufen. In dem Punkt lass ich Jesus bestimmt nicht hängen</description>
    <dc:creator>Moltenmind</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://moltenmind.twoday.net/topics/Ego&quot;&gt;Ego&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Moltenmind</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-15T18:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://moltenmind.twoday.net/stories/3831028/">
    <title>Frigide Nymphomanin sucht intellektuellen Biertischphilosophen.</title>
    <link>http://moltenmind.twoday.net/stories/3831028/</link>
    <description>Werter Leser, ich möchte Sie auch heute wieder recht herzlich begrüßen. Sicher erscheint Ihnen diese Umstandsform meinerseits schon etwas abgeschmackt, getreu dem Motto, ich würde mich bei Ihnen einschleimen wollen. Warten Sie erst, wenn Sie den Obstkorb zugestellt bekommen. Schleimen, aber mit Stil, möchte ich dazu nur sagen und Ihnen die Papayas empfehlen. Mit einer Prise Zimt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Köstlichkeiten eines exotischen Früchtekorbs können jedoch in keinem Fall gegen die Verlockungen bestehen, die eine durchschnittliche Interaktion in einer handelsüblichen Gilde oder dem einfachem Lesens eines Gruppen oder Handelschat hergeben. Wenn man Soziologe ist und noch auf die Ausstellung des Taxilappen wartet. Ich bin kein Soziologe und Früchte sind da irgendwie handfester, finde ich. Eine private Frage, wenn Sie gestatten. Kennen Sie einen Soziologen, der wirklich als das tätig ist, was er einmal studiert hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut, es gibt ja inzwischen nicht mehr nur zwei Arten von Spielern, die einen, die spielen und dabei ehr ruhig sind, mehr den Informationsgehalt einer Aussage hochhalten. Und es gibt Spielerdie halten grundsätzlich jede Aussage hoch, sei sie nur von ihnen selbst getätigt. &lt;br /&gt;
Eine dritte Art kommt hinzu. Frauen.&lt;br /&gt;
Ich mag Frauen. Nicht allerdings, weil ich in ihnen nur die Wegstrecke zum Ziel sehe, ich bin glücklich verlobt und habe ein erfülltes Sexualleben, was inzwischen wohl viele Durchschnittsgamer von sich behaupten können, da Gamen salonfähig geworden ist und abgesehen von den leidlichen Killer-Spieldiskussionen jede Sparte der Gesellschaft durchdrungen hat. Vorbei also die Vorstellungen von Hornbrillenträgern, die Frauen immer noch für monatlich zu bezahlende Shareware-Versionen halten. &lt;br /&gt;
Umso mehr verwundert mich das Verhalten genau jener Spieler immer wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher aber zu den Frauen. Wie gesagt, ich mag sie. Und vorab sei natürlich das übliche Grau hervorgezerrt, das nicht alle über einen Kamm geschoren werden dürften, genauso wenig das alle Polen notorische Kleptomanen wären, das alle Moslems im Grunde nur McDonals in die Luft jagen wollen und das alle Türken Murrat heißen und ihre Ehepartner verhauen. (träfe das auch auf schwule Türken zu? Gibt es denn schwule Türken?)&lt;br /&gt;
Verzeihen Sie mir, aber Blablabladieser Schutzwall gegen Vorurteile geht mir persönlich langsam auf den Keks, vor allem wenn wir über etwas so triviales wie World of Warcraft reden. Deshalb, Butter bei die Fische:&lt;br /&gt;
Alle weiblichen WoW-Spieler haben einen Sprung in der Schüssel und gehören aus World of Warcraft verband. Poweremanzen und Kampflesben zücken jetzt sicher schon die Steine, um sie zu werfen, aber von euch rede ich auch nicht. Ich rede von Frauen. Jene, die alles finden, was wir Männer im Haushalt für Verschollen halten. Jene, die wissen, wann der Nachbarssohn seine Einschulung hat und die Telefonnummern im Kopf behalten. Die gut riechen und uns Kerlen den Kopf verdrehen. Ihr seht schon, eben nicht ihr.&lt;br /&gt;
Gut, also sind 2% aller weiblichen Mitspieler, Poweremanzen und Kampflesben nicht schlechter als wir. &lt;br /&gt;
Der Rest ist es. Definitiv und auf ganzer Länge. Klar, bei den Männern gibt es genug Ausschuss, der noch im Kreissaal besser über den Schultern statt über dem Bauch einen Abschnitt erfahren hätte. Da wir mehr sind, trifft man aber auch auf eben prozentual mehr wie uns, die zu Römersandalen weiße Tennissocken tragen. Haben Sie schon einmal eine Frau mit so was rum rennen sehen? Ich meine, eine Frau, die ihren Damenbart nicht über die Ohren bürsten könnte? So etwas tun halt nur Männer und die kriegen das noch nicht einmal mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
98% aller weiblichen WoW-Spieler sind schlecht. Aus mehren Gründen. &lt;br /&gt;
Erst einmal ist die Kommunikation weiblicher Mitspieler entweder: aus Schüchternheit komplett eingestellt oder völlig aufgebläht. Als wenn man die beste Freundin wäre, quasseln manche Weiber unentwegt, größtenteils was ihnen so durch den Kopf schießt. Für Frauen sicherlich sehr spannend, man teilt ja ein gleiches Wahrnehmungsfeld und denkt in ähnliche Richtungen. Für Kerle kommt meist nur inhaltsloser Chat, den sie schon nach der Gruppenbegrüßung ignorieren. In beiden Fällen ist ein sinnvolles und inhaltlich effektives Kommunizieren über Bord. &lt;br /&gt;
Es gibt übrigens Ausnahmen, in denen der Mann die Augen wieder den Chat zu bewegt und ihn tatsächlich aktiv verfolgt. Doch dazu später mehr. &lt;br /&gt;
Der zweite, große Pflasterstein im Wege von erfolgreichen WoW-Damen ist der allgemeine Bonus, den sie genießen. Frauen kommen in 98% der Fälle über ihren aktuellen Freund zu World of Warcraft. Sie bleiben darauf hängen, wenn die Beziehung bricht. Vor, sagen wir drei Wochen, als der dumme Knilch die Höllenpforten öffnete, in dem er seine Freundin in sein letztes abgeschiedenes Revier Eintritt gewährte. Nun war er ständig erreichbar und musste sich immer wieder langweiligen Chatmonologen hingeben, denn die Durchschnittsfrau sieht World of Warcraft hauptsächlich als aufgemotzten 3D-Chatclient. Während die anderen 5 Kerle, mit denen sie schreibt auf Klo sind, sich nen Bier holen oder einen Boss legen, musste er ran. Da er keinen Beziehungskrach haben will, zieht er seine Herzangetraute durch die Welt, besorgt ihr, was sie will und löst sonst all ihre Probleme, denn Selbstständigkeit oder gar Autonomie, das darf man von der Durchschnittfrau in WoW nicht erwarten. &lt;br /&gt;
So erkennen Sie, werter Leser, das bei einer derartigen Spielpraxis, die Frau kaum bis gar nichts über das Spiel lernt, bis auf Chaten und Freunde auf der Buddyliste adden. &lt;br /&gt;
Versuchen Sie auch nicht, mit Erklärungsversuchen auf Fragen zu kontern, die da lauten: Machen Schurken viel Schaden? Nein, richtig gespecct sind sie Topheiler, wenn sie genug Stoffe für die Bandagen dabei haben. &lt;br /&gt;
Beißender Witz ist ebenfalls fehl am Platz. Wo Kerle noch gelacht oder ein Spannungslösendes Fickdich geäußert hätten, hört die Frau schon gar nicht mehr hin. Andere Dinge spuken da durch ihr Köpfchen und nach der dritten Frage möchte man selbiges ganz fest drücken, bist es blau anläuft. &lt;br /&gt;
Setzen wir diese Szenario mal eine Stufe höher. Der Freund verlässt sie. Nun, drei Wochen können lang sein. Sehr lang. &lt;br /&gt;
Ihr gab das genug Raum, um jede Menge Freundschaften zu knüpfen und diese jetzt nachhaltig mit dem Scheitern ihrer Beziehung zu unterhalten, danach anzuöden, am Ende nur noch zur Flucht zu bewegen. Für alle Beteiligten bleibt nur zu hoffen, dass die Dame sich schnell aus WoW verkrümelt, damit alle wieder ihre Ruhe haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deluxhorrorversion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht noch eine Stufe höher. Hatten Sie schon mal einen guten Freund? Schauen Sie jetzt nicht so fragend, das Wort kenne ich. Ich habs nicht extra nachgeschlagen. &lt;br /&gt;
Sagen wir einfach, Sie haben einen guten Freund. Er ist Kapitän Ihrer Fußballmannschaft. Ein lockerer Haufen von anderen Freunden und Bekannten spielt mit Ihnen zusammen. Am liebsten Matschfußball im Regen. Jetzt hat Ihr Freund aber eine neue Freundin. Sie nörgelt an allem rum, weiß alles besser, aber im Grunde kann sie eines nicht. Fußball spielen. Doch weil sie die Olle vom Kapitän ist, wird sie gleich Libero, Teamchef und Zeugwart. Und Sie und ihre Freunde stehen davor und verstehen die Welt nicht mehr. Wie sagen Sie es jetzt dem Kinde, bevor Sie es eigenhändig den Brunnen hinab werfen und den Stein draufrollen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können sich so ungefähr ausmalen, was passiert, wenn Schatzis Liebling mit in der Gildenleitung sitzt, weil sie nun mal Schatzis Liebling ist. Egal was Sie in diesem Fall von der Gilde auch bekommen, Gold, Achtung, Respkt, Heroin oder gratis Sex. Rennen Sie. Das ist es einfach nicht wert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlampen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie was mit all den Weibern passiert, die in den R&amp;B und Hiphopvideos auf MTV rumhüpfen, wenn diese zu alt werden? Sie fangen an WoW zu spielen. &lt;br /&gt;
Manche Mädels haben das ja schon gut raus. Sie erkennen, egal wie fett und hässlich sie auch sein mögen, das niemand schneller auf die bloße Andeutung eines Flirts reagiert, als Kerle in World of Warcraft. Jagen gehen, das noch während man Gold und Ruf farmt? Genial, denkt man sich. Sofort liegt die Männerwelt mit ausgerollten Zungen dieses Schlampen zu Füßen. Sie schlagen dadurch gute Sachen raus. Gratismounts, Teilnahme an Raids und Prequest, die man ihnen macht. Das zieht natürlich und es macht ja auch solchen Spaß, die Trottel nach der eigenen Pfeife tanzen zu lassen, wenn man im echten Leben nur mit Tüte über den Kopf vor die Tür gehen kann. Verzeihen Sie mir, aber auf mich wirkt derartiges Verhalten mehr als billig, vor allem weil solche Damen immer gleich reagieren. &lt;br /&gt;
Finden sie im Chat oder im Ts nicht das ihrer Meinung nach angemessene Gehör für ihre alltäglichen Wehwehchen, wird gleich der große Sexhammer ausgepackt. Dann schreibt man eindeutig zweideutig und mimt die taffe, welterfahrene Dauernymphomanin mit Eiskalterengel-Flair. Manchmal hilft selbst das nicht mehr und sie schmollen dann beleidigt. Doch oft genug bekommen sie dann wieder ihre Aufmerksamkeit. Tittenbonus sei dank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dürfte mir für heute genug Feinde eingebracht haben. Dennoch hoffe ich, dass Sie, werter Leser an einigen Stellen nicken, weil Sie die tiefere Wahrheit darin erkennen. Letztlich gibt es genug weibliche Spieler, die ganz dufte sind. Einige kenne ich davon sogar. Aber in der Masse bleiben sie, genau wie die Männer. Abschaum im virtuellen Grimassentanz der Zweiwelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS:&lt;br /&gt;
Biertischphilosophen. Fühlt euch nicht sicher. Ihr kommt auch noch dran.</description>
    <dc:creator>Moltenmind</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://moltenmind.twoday.net/topics/Ego&quot;&gt;Ego&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Moltenmind</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-13T02:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://moltenmind.twoday.net/stories/3820227/">
    <title>Ego</title>
    <link>http://moltenmind.twoday.net/stories/3820227/</link>
    <description>Wenn man schon mit den Todsünden um sich wirft, dabei selbige in mehren Disziplinen auch noch begeht, sollte man sich dazu auch bekennen.&lt;br /&gt;
Selbstkasteiung oder Selbstmitleid? Fishing for compliments vielleicht? Aber lassen Sie mich zum Punkt kommen, werter Leser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Superbia: Hochmut (Übermut, Hoffart, Eitelkeit, Stolz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Al doch so treffend sagte: &quot;Eitelkeit, meine Lieblingssünde.&quot;&lt;br /&gt;
Wäre nach dem Schöpfer der besagten Sünde Al also Lu gewesen, doch das führt zu weit und ist sicher weniger von interesse, schon allein deshalb, weil Sie sicher selber eifriger Jünger des Orakels von Wikipedia sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochmut, oder vielmehr, der Glaube, man selbst sei der Mittelpunkt des Kosmos, ist kein seltenes Merkmal unter den Teilnehmern der Internetkultur. Tatsächlich ist sie scheinbar die Vorraussetzung bei WoW-Spielern, zweier Colore, wenn man es auf den Grundtenor reduziert. Hell und Dunkel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenkritik und Objektivität sind zwei Dinge, die nicht zusammen passen. Keiner wird sich selbst objektiv betrachten, man kann dessen sich nur nähren, aber die perfekte Demut kann man nicht erreichen. Das Ego ist einfach im Weg, ob man nun gefallen daran findet, es zu streicheln oder zu geißeln. Wie ein zu großer Kühlschrank, den man nicht aus dem Zimmer gehievt bekommt, um es mal so zu sehen, wie es nackt daliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hell ist von sich selbst eingenommen. Niemand ist besser als man selbst. Ein gerade halbwegs stabiles Ego kann sich in WoW zu einem narzisstischen Dämon aufschwingen. Gut, mag es auch viele kleine Teelichter geben, nicht jeder wird ein stampfender Kernriese. Punkt bleibt, man selbst kann alles, weiß alles und irrt nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dunkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ja so schlecht...Nichts kann ich richtig...keiner mag mich...&lt;br /&gt;
Sie verstehen sicher schon, worauf ich hinaus will. Die, welche sich gar nicht betrachten, also Hell, haben es da noch sehr einfach. Dunkel hingegen schießt absichtlich völlig über das Ziel hinaus und suhlt sich förmlich im Selbstmitleid seiner eigenen Unfähigkeit. Hoffen jene doch auf aufbauende Worte, weil sie es doch verdient haben...es geht ihnen doch so schlecht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Richtungen wildern am Menschenwesen ja nicht erst seid WoW und sicherlich sind die Bewohner dieser kleinen virtuellen Welt im Einzelnen viel feingliedriger zu betrachten, doch ehrlich gesagt...dazu fehlt mir die Zeit und auch die Geduld. &lt;br /&gt;
Fakt ist:&lt;br /&gt;
Ich bin gut in World of Warcraft. &lt;br /&gt;
Fakt ist:&lt;br /&gt;
Ich schere mich einen Dreck um alle anderen. Mein Ego ist zu groß, als das ich umständlich noch versuchen will, mir daran einen Bruch zu heben. Dies zu erkennen, vielleicht ist dies der erste Schritt zur Zentrierung des eigenen Mittelpunktes und zur Weiterentwicklung. Fakt wäre daran aber auch, das niemand sich wirklich entwickelt, wenn er es mit Bitmaps und Pixelfiguren aufnimmt, weder geistig, schon gar nicht aber körperlich. Und das mit der eigenen Mitte wäre dann auch nur der Selbstbetrug, um sich der harten Wahrheit zu entziehen, das man eben nur ein Schwein ist, wie jeder andere in WoW auch. &lt;br /&gt;
Es geht hier nicht um Freundschaften oder um sportliche Auseinandersetzungen, sondern schlicht darum, was krieg ich und was kriegt der andere und wie verhindere ich, das er es kriegt. Kann ich es nicht verhindern, muss ich sehen, was ich dann dafür kriege. &lt;br /&gt;
Aber das mit der eigenen Mitte hat doch einen tollen Klanges ist so NewAgeich denke, ich werde dabei bleiben. &lt;br /&gt;
Das wäre der Hochmut. Früher war ich Dunkel, weil ich aus dem Osten komme, da ist es immer dunkel. Das liegt am Strom, wir haben keinen, noch nicht, wissen Sie. Aber das Begrüßungsgeschenk nach dem Mauerfall, dieser Feuerstein und die drei Klafter Fichtman, das war schon ein Kultursprung. &lt;br /&gt;
Nun, ich werde wohl langsam heller, noch bin ich jung, das frischt auf. Und ich hab so langsam genug vom Bodensatz der World of Warcraft. Da heißt nicht, das ich mich jetzt in einen Raid stellen werde oder dergleichen. Oder Items und Addons auswendig lernen werde, weil anderen das so in den Schoß fällt, da soll man ja nicht zurückstecken und alles genauso schön runterbeten können. Wo fällt was, wer kann welches, wann muss man wo. Nein danke, dafür habe ich zuviel von dem hier intus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acedia: Trägheit des Herzens / des Geistes (Faulheit, Überdruss, Feigheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da mein Ego und ich nun Friedenspfeife geraucht und uns alte Fotoalben angesehen haben, ohne uns dabei die Schädel einzuschlagen, kümmert es mich kaum noch.  &lt;br /&gt;
Ich habe meine Texte immer wieder Korrektur gelesen, damit ich mich nicht immer so peinlich ertappt fühlen muss, wenn mir wer sagt, meine Orthographie wäre ja der letzte Graus. In Zukunft werde ich den Link hier zu angeben und ein herzliches Fick dich anhängen. &lt;br /&gt;
Verzeihen Sie mir, werter Leser, ich hoffe immer noch, dass Sie auf meiner Seite sind. Entweder inzwischen oder schon wieder.  &lt;br /&gt;
Ich kann schreiben, formulieren und habe im Fabulieren mehr drauf, als mancher überhaupt Vokabeln in seinem Wortschatz. Zum Beispiel, das Wort Vokabel. Richtig zu schreiben, das kann jeder sechsjährige. Ich baue Welten mit meinen Fingern, wo andere nur abtippen und aus dem Kopf zusammenstellen. Also, wenns nicht gerade der krudeste, unleserlichste Mist ist und man ihn nicht mehr erfassen kann, dann ist es mir egal wie man Analyse oder Metapher schreiben. Neu, alt, beides zusammen, fickt euch, das ist meine freie Zeit, die werde ich nicht mehr mit Nachdenken über orthographische Exaktheit verschwenden. &lt;br /&gt;
Schluss also mit dem übermäßigen Korrekturlesen. &lt;br /&gt;
Hier einen Gruß und eine Bemerkung für einen Gildenkollegen, damit er nicht abhebt, ich hätte diese Passage hier extra wegen ihm eingefügt: &lt;br /&gt;
Nein, Eps, es gibt ein Leben neben dir, auch wenn ich dich manchmal für meinen einzigen Leser halte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mhmda hätte am Ende einer dieser Smilies hingemusst. Irgendwas grinsendes, das meinen Gruß nett klingen lässt, aber in meinem Blog möchte ich davon abstand nehmen, schlimm genug, das ich es im Chat mit meiner Freundin auf Grund von Missverständnisprophylaxe fortwährend hernehme. Und mit Sternen eingeklammerte Tu-Wörterder, welcher dies zum Trend gemacht hatach sagen wir, was jeder weiß, die Schlampe von Emokuh, die ihre kichernden Belanglos-Chatphantasien mit solchem augenkrebserregendem Schwachsinn einst begann voll zukleistern, gehört rückwirkend mit Zyklusbeschwerden gestrafttäglich und verstärkt.*  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer nicht zwischen den Zeilen lesen kann, der kann in Mathe auch nur gerade Zahlen addieren. So einfach ist das inzwischen für mich. Und es geht mir bisher ganz gut dabei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Faulheit hat natürlich auch Einfluss auf meine WoW-Entwicklung. Oft genug habe ich für das Folgende lange ausgeholt und sich können Sie sich schon denken, was kommt. Deshalb in aller Kürze:&lt;br /&gt;
Ich hab nicht immer Lust dazu. Schöne Faustregel und in der Praxis funktioniert sie tadellos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollte fürs erste ausreichen, was die Todsünden anbetrifft, aber ein paar bleiben ja noch. &lt;br /&gt;
Eigentlich wollte ich ja über Xchar flamen, aber ich denke, die Jungs von der Seite machen einen ganz guten Job, auch wenn vieles noch Ecken und Kanten hat. Dafür ist es aber ne Beta. &lt;br /&gt;
Und ich hatte ohnehin mehr Lust auf den Text hier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;*Anmerkung für den Gildenchat: &lt;br /&gt;
Einer von euch wird sicher das nächste Mal mich genau mit solch einem Unfug in der Gilde begrüßen. Vielleicht sich sogar mit einigen Spießgesellen zusammen tun und mich mit Wispers fluten. Fangt euch hier von mir dafür schon mal euren /Golfclap und werdet erwachsen. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Moltenmind</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://moltenmind.twoday.net/topics/Ego&quot;&gt;Ego&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Moltenmind</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-10T01:01:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://moltenmind.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://moltenmind.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
